26. Februar 2025
aus Kurs in Wundern, "Urteilen und Autoritätsproblem", Kapitel 3, Römisch 6 Was wahrgenommen und zurückgewiesen oder beurteilt oder für ungenügend befunden wurde, das bleibt in Deinem Geist, weil es wahrgenommen worden ist. - Das finde ich sehr dienlich, um unseren Geist zu verstehen. Es genügt, wenn ich als Kleinkind nackig im Garten herumgelaufen bin und die Oma einen Schreck ausgedrückt hat darüber, mich so zu sehen. Und schon habe ich in mir etwas "wahrgenommen". Ich habe aus der...
12. September 2024
Wir meinen uns behaupten, Recht haben, durchsetzen zu müssen. Hier wird ein anderer Weg aufgezeigt
08. September 2024
Was die Sonne nie sagt
Selbst nach all dieser Zeit
sagt die Sonne nie zur Erde:
"Du stehst in meiner Schuld."
Schau, was eine solche Liebe bewirkt -
sie erleuchtet den ganzen Himmel.
Hafis (Ḥāfeẓ) (um 1320 - 1388),
06. September 2024
Die Kindheitsurteile sind gern versteckt. Wir fühlen uns vielleicht falsch und schuldig, aber: ES SOLL KEINER WISSEN. Auf gar keinen Fall wollen wir, dass andere diese, wie wir denken, schäbigen Seiten an uns wahrnehmen. Wir verstecken diese tiefen Urteile in uns so gut, dass wir sie selbst schwer finden können und einen Tanz um den heißen Brei um diese machen. Vielleicht meinen wir, wir haben Angst, diese ausfindig zu machen. Oft sind diese Urteile in der Kindheit entstanden.
18. Januar 2020
So mancher von uns fühlt sich vielleicht zu kurz gekommen, weil er Gefühle übernommen hat von geheim gehaltenen Halbgeschwistern. In den Wirren des Krieges kann ein Kind entstanden sein, der Vater kommt zurück, heiratet, das Kind wird verschwiegen, still höchstens einige Alimente gezahlt. In unserer kirchlich geprägten Geschichte ist wohl so manches uneheliches Kind entstanden... - Die Prägung die ensteht, besteht in dem Gefühl eines "Geheimnisses", eines "sich nicht richtig fühlens",...