Verdrängte "Urteile" wirken, erkennen, loslassen

aus Kurs in Wundern, "Urteilen und Autoritätsproblem", Kapitel 3, Römisch 6

 

Was wahrgenommen und zurückgewiesen oder beurteilt oder für ungenügend befunden wurde, das bleibt in Deinem Geist, weil es wahrgenommen worden ist.

 

- Das finde ich sehr dienlich, um unseren Geist zu verstehen. Es genügt, wenn ich als Kleinkind nackig im Garten herumgelaufen bin und die Oma einen Schreck ausgedrückt hat darüber, mich so zu sehen. Und schon habe ich in mir etwas "wahrgenommen". Ich habe aus der Situation etwas "genommen", und "wahr" gemacht.

Das muss nicht sein. Ist halt blöd gelaufen. Muss aber wirklich nicht sein. Ist aber passiert, und nun sitzt dieser blöde Gedanke, dieses unnötige Programm in meinem Gehirn drin. Das ist eine Fehlschöpfung, eine Fehlprogrammierung, in Computersprache ausgedrückt: Das kostet meinen Computer unnötig Hardware, mit der er wunderbare andere schöpferische Dinge kreieren könnte. Nein, das muss nicht sein.

Und wissen wir, wieviele Dinge wir womöglich schon als Baby, als Kleinkind "wahrgenommen" haben?

 

Eine der Illusionen an denen du leidest, ist, dass das, was du abgeurteilt hast, keine Wirkung hat.

 

Es geht nicht nur um das oben erwähnte "wahrnehmen", es geht um das "wahrmachen", das URTEILEN. Wenn ich das, was ich so unschuldig mal wahrgenommen habe ungefiltert aufnehme, beziehe ich es z.B. als Kleinkind komplett auf mich selbst. Wenn der Papa schimpft, kann ich nicht verstehen, dass er Stress bei der Arbeit hatte, ich könnte daraus schließen, dass mit mir etwas falsch ist. Eine stressige Situation, wo der Papa geschimpft hat, ist ungefiltert in meinen Geist gezogen, ich habe das wahr genommen, wahr gemacht. Und es war nicht auszuhalten. Ich komme doch aus dem Paradies, ich sehne mich nach Liebe und Harmonie. Und nun das hier? Kann nur daran liegen dass mit MIR etwas nicht stimmt. So beginne ich mit dem ABURTEILEN. Und glauben Sie mir, ich bin gut darin, richtig gut darin. Das Kind will in dem Bedürfnis Frieden stiften urteilen. Das ist ungefähr so, wie wenn ich Frieden stiften will, indem ich andere Länder besiege. DAS MUSS NICHT SEIN.

 

Du brauchst nicht zu urteilen, um Deinen Leben zu organsieren

 

Das muss nicht sein. Nein. Ich habe begonnen zu urteilen, weil das Setting mit dem schimpfenden Papa, das mich so verunsichert hat, überhaupt nicht hatte einordnen können, und ich brauchte irgendeine Sicherheit. Also habe ich das Ding angenommen mit dem Selbstverurteilen. Das war sicherer als nichts. Es wurde dadurch aber nicht wirklich sicherer oder organisierter, es wurde eher VERHÄRTET...

 

Du hast große Angst vor allem, was du wahrgenommen, aber anzunehmen abgelehnt hast.

 

Nun habe ich das mal wahr - genommen. Mit all den schrecklichen Auswirkungen von oben beschrieben. Wie könnte ich so schreckliche Dinge annehmen? Ich will Ruhe haben vor so bösen Dingen. Nein, das lehne ich ab, das will ich nicht. Damit  zelebriere ich aber das Ego Muster der TRENNUNG, ich spalte etwas ab, das nun mal da ist, auch wenn es sich unangehm anfühlt. Ich weigere mich, die alten unangehmen Gefühle nochmal zu spüren, anzuschauen, und verwende viel Kraft dazu abzuspalten. DAS MUSS NICHT SEIN. Mein inneres traumatisiertes Kind, mein Ego redet mir ein, schau bloß nicht hin, lass diese Gefühle nie wieder zu, sie sind viel zu schlimm. Vielleicht war irgendwann in der Vergangenheit Abspaltung wirklich die beste Lösung um irgendwie durchzukommen, wir wissen ja nicht, was wir so mitgebracht haben an Geschichten. Aber ganz sicher ist es in der Gegenwart nicht immer so schlimm wie in dem Moment, wo ich die Dinge wahrgenommen, wahrgemacht und abgeurteilt hatte. Es ist in Wirklichkeit nicht schlimm, mir diese anzuschauen, loszulassen, zu vergeben. Ich muss nicht in solchen "Kratzern in der Platte" hängen bleiben. DAS MUSS NICHT SEIN.  In einer ehrlichen Bestandsaufnahme muss ich mir eingestehen: Ja, da sind komische wahrgenommene und - gemachte Bilder im Kopf, manchmal ein wahres Gruselkabinett, alles selbst erschaffen, welch ein Künstler des Schreckens bin ich doch. Und diese Bilder nehmen in meinem "Computer" soooo viel Speicherkapazität in Anspruch, dass die andere Computerarbeit nur noch erschwert läuft. DAS MUSS NUN ABER ECHT NICHT SEIN

Ich darf ansehen, was da herumgeistert, das annehmen, und erkennen, so schlimm ist es nicht. Und schon haben sich die gruseligen Dämonen in Hühnchen verwandelt, die gemütlich vor sich hinpicken.

 

Aus diesem Grund siehst du es  in Alpträumen oder in freundlicher Verkleidung in dem wieder, was deine glücklichen Träume zu sein scheinen.

 

Es rumort im Unterbewusstsein, verursacht Alpträume, Schlafstörungen, chronischen Stress, vegetative Symptome. Das ist der Grund...

 

 

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Clemens Steiner
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